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Kundenbericht: Traumreise Französisch Polynesien

Kundenbericht: Traumreise Französisch Polynesien

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Französisch Polynesien: 

5 Wochen – 5 Inseln

Ein Reisebericht unseres lieben Stammkunden Hans-Jürgen Sebastian Fercher: Für ihn ging es im Juli 2019 auf eine echte Traumreise!

Es wird ein langer Flug, aber es wird ein geiler Urlaub, das war mein Gedanke, als ich in Paris-CDG on Bord der Air France 76 mit Ziel Papeete ging. Der Flug wird direkt aber nicht non-stop (via Los Angeles) geführt. Ein leichtes Abendessen, a night cup, and some sleep! Gedacht und getan! Viele, wirklich viele Stunden später eine recht pünktliche Landung in Tahiti. In Los Angeles war aus Gründen die niemand versteht auch für alle Transitpassagiere Immigration und Zoll zu durchlaufen, und in die gleiche Maschine wieder einzusteigen, mit der man gekommen war. 1. Flug mit Air Tahiti von Tahiti nach Rangiroa, in das Herz des Tuamoto Archipels, dort findet Tauchen vor allem in den beiden Pässen, dem Avatoru und dem Tiputa Pass statt.

Puh, ich bin ein Strömungsjunkie, und Strömung gab es dort reichlich! Nach professioneller Beratung beim RC Federsee habe ich mich für TOP-DIVE und den Inselpass entschieden. TOP-DIVE bietet einen Inselpaß an, mit dem auf mehreren Inseln in Franz. Polynesien getaucht werden kann, nachdem ich über 50 Tauchgänge auf den verschiedenen Inseln vorgebucht hatte, machte das Konzept Sinn. (In Rangiroa, Fakarava, Bora Bora und Moorea waren die Tauchgänge fix vorgebucht – es macht Sinn, ich hatte wenig Lust die Unsicherheit auf mich zu nehmen, als walk in Kunde vielleicht einen Tauchtag zu verlieren, in Tahiti wollte ich “mein Ding” machen, doch dazu später mehr)

Die Tauchbasis TOP-DIVE in Rangiroa ist gut 5 – 8 Minuten vom Drop off des Tiputa Passes entfernt – ready to go! Die durchschnittliche Tauchzeit pro Tauchgang in Franz. Polynesien ist 45 – 50 Minuten, ich war 2012 schon einmal in der Region, ich persönlich mag es nicht mit 100 bar aufzutauchen, nachdem ich mir auf den Inseln einen „private Guide“ vorgebucht hatte, war ich guter Dinge, dass es gutes Tauchen über 45 Minuten werden wird.

Leben, überall Leben, … ich kann es nicht beschreiben, sonst wird der Bericht seitenlang – überall Leben und Fisch und Fisch und Leben. Rangiroa ist bekannt für seine Delfine die im Tiputa Pass und in der Nähe leben, und gerne mit den Tauchern schwimmen! Leider wurden jene konditioniert auf Berührung oder Begrabschung (ein österreichisches Wort für inakzeptable Berührung) …. never, the less … mit den Delphinen auf einen Meter Abstand zu Schwimmen ist wunderbar, berührt oder gestreichelt habe ich sie nicht. Ich würde auch nicht vor irgendjemanden so komisch irgendwie berührt werden wollen ….

Ein weiteres Highlight: das Ablaichen der Sträflings-Doktorfische – Hunderte von ihnen, wirklich hunderte und in wenigen Augenblicken ist die Show vorbei ! – Die Show selbst atemberaubend! – Der Geruch des Ausrüstung nach der Show – Bouillabaisse! Welch gute Woche auf Rangiroa, eine Woche und 15 Tauchgänge später:

2. Flug mit Air Tahiti nach Fakarava, eine weitere und wunderschöne Insel im Tuamoto Archipel! „Wenn Sie nach Fakarava gehen, müssen Sie in der Pearl Havaiki Lodge wohnen!“ – naja, wenn das das RC Federsee schon so im imperativ formuliert, dann wird es schon stimmen, mit meinen 5 – 6 Tauchreisen im Jahr fahre ich schon gut mit denen, also, folgsam wie ich bin, wurde es die Pearl Havaiki Lodge. – Service und Essen dort ist outstanding ! – OUTSTANDING!

Fakarava hat 2 grosse wichtige Tauchgebiete, Fakarava North und Fakarava South (wiederum Pässe) Der check-in, bei TOP-DIVE in Fakarava war spannend, ich hatte – wie immer – 3 Tauchgänge pro Tag gebucht, weil ich ja zum Tauchen unterwegs war! TOP-DIVE war sehr überrascht, dass ich 3 Tauchgänge pro Tag gebucht hatte, weil sie nur einen „two-tank-dive“ pro Tag anbieten. Nun, leider musste ich da TOP-DIVE rückmelden, wer Hirn hat sollte es auch benützen, und die Buchungszentrale in Tahiti sollte dann für die Destination Fakarava nicht 3 Tauchgänge pro Tag verkaufen. Naja, war die Rückmeldung, ich würde da sicher einen Refund bekommen, nun um Geld ging es nicht, aber ums Tauchen.

Fakarava hat aber bei den 12 Tauchgängen die ich absolvieren konnte wirklich abgeliefert!
„the wall of sharks“ – ist nicht umsonst einer der besten Haitauchplätze der Welt –
Ich liebe „Grosszeugs“ ! – Nach dem Betrachen der zweiten Nacktschnecke bei einem Tauchgang fällt mein Interesse auf Null – ich liebe „Grosszeugs“! – Fakarava ist einer der besten Plätze der Welt für Haie! – HAMMER ! Haie (Grauhaie hauptsächlich), Haie, Haie überall Haie ! – WOW !!! und MEGA-WOW !!!

Die „surface intervals“ auf Fakarava waren an Schönheit nicht zu überbieten, ein einsames Fleckchen am Ende der Welt ohne Menschen … 

Eine gute Woche auf Fakarava, 12 Tauchgänge später, der 3. Flug nach Tahiti zum geplanten/erhofften Highlight meiner Tour! das VALLEE BLANCHE auf Tahiti !
(einer der Spots weltweit für Tigerhaie! – mit den Sichtungen in der Beqa Lagos in Fidschi und dem Tiger Beach auf den Bahamas war ich nicht so richtig zufrieden, aber das ist eine andere Geschichte)

Es ist gelungen ein privates Boot mit einem privaten guide zu buchen. Es war mir einfach ein Herzenswunsch „alleine“ im vallee blanche zu tauchen. Das Gewusel an Weissspitzen-, Schwarzspitzenriffhaien, Grauhaien, Zitronenhaien, Ammenhaien war einfach nicht zu überbieten – ADRENALIN pur, and than the came:
wie dunkle Schatten, zogen in Summe 5 Tigerhaie über mich und meinen Guide herein. Ich gestehe nicht ohne Grusel, manchmal näher als es mir im ersten Moment lieb war. Ein Hai mit 5,5 m bis 6 m Länge und 1.200 + Kilogramm, darf gerne einen Mindestabstand einhalten. Ich tauche 200 – 250 Tauchgänge pro Jahr, aber die Tauchgänge im vallee blanche – oh, la la …

Das Wetter war mir auf Tahiti, trotz der theoretisch besten Reisezeit nicht ganz hold, ich konnte „nur“ 5 Tauchgänge im vallee blanche machen (zu windig, zu wellig), an 4 Tauchgängen hatte ich Tigerhai Sichtungen (min. 3/max. 5 Tigerhaie). In Summe war ein Tauchgang unter den 10 besten Tauchgängen meines Lebens!
a moment that counts in life ! – ohne viele Luftblasen und andere Taucher – ein Traum ist wahr geworden!

4. Flug von Tahiti nach Bora Bora, dem sicherlich teuersten Flecken der Welt. Bora Bora ist in vielem sehr speziell, nach der Ankunft und einem herrlichen Blick von meinem Büdchen (Photo) hat mich der Hunger zum Beachrestaurant getrieben, Spaghetti Bolognese und ein Cola (wenigestens kalt und aus der Glasflasche) um 56 € sind schon ein Sümmchen.

Am Aussenriff von Bora Bora gibt es schöne Begegnungen mit Riffhaien, speziell ist Bora Bora am Aussenatoll für seine Zitronenhaie, die meisten meiner Tauchgänge habe ich persönlich jedoch im Innenatoll gemacht, es hat 2 Plätze mit Riffmantas (Mantas sind eigentlich „pancake sharks“ und ich liebe sie so sehr!) die dort das ganze Jahr lang stationär anzutreffen sind. Bis auf einen Tauchgang waren die Mantas sehr taucherfreundlich und haben viel Zeit mit den Tauchern verbracht, ich gestehe schon, es hat mir noch ein wenig besser gefallen, als die anderen nach 40-45 Minuten auftauchen mussten, und ich noch 20-25 Minuten mit meinem guide bleiben konnte, von Mantas (Photo) kann ich mich einfach nie sattsehen.

Ein guter Tauchpunkt liegt im nordwestlichen Teil des Innenatolls von Bora Bora, wenn 30 – 50 Adlerrochen zusammen in einer Schule durch das Wasser schweben hat es schon etwas sehr magisches.

Wieder eine Woche und 15 Tauchgänge später – „ready for take off“ für die letzte Destination meiner 5 Wochen in Franz. Polynesien, ab nach Moorea. Landschaftlich finde ich Moorea sehr, sehr schön, das Tauchen ist ganz gut, der Schwerpunkt der Begegnungen in Moorea liegt auf Grünen Schildkröten, ich will mir jedoch eingestehen, dass ich schon viele im Laufe meiner Tauchgänge gesehen habe, und mir die Landschaft der Insel vom Tauchboot aus (Photo) fast besser gefallen hat.

Spannend waren die sehr entspannten Weissspitzenriffhaie die sich tagsüber gerne auf den Geröllfeldern unter Wasser ausgeruht haben. – dass ich Haie und Mantas liebe, ist jedem an dieser Stelle mehr wie klar, oder?

Auf Moorea habe ich die letzten Tauchgänge meines vorgebuchten Pakets vertaucht und nach 5 Wochen, 5 Inseln, 52 Tauchgängen war es wieder Air France die mich direkt aber nicht nonstop zurück nach Europa gebracht hat. Naja, Air France hat sich beim Rückflug Zeit gelassen, ich bin einen Tag später abgeflogen als gebucht, weil die Technik nicht so wollte wie geplant, aber es gibt schlimmeres wie einen Tag länger in Tahiti, im Interkontinental Tahiti auf Kosten von Air France zu sein.

Anmerkung zu meinen Photos: ich filme und fotografiere seit Jahren nur noch mit GoPro (ich mag kein Zeugs mehr unter Wasser bei mir haben), ich weiss, es gibt Bewegungsunschärfe und vieles mehr bei den Photos, ich habe aber keinen grossen Anspruch an die Photos, sie sollen mir nur beim Erinnern helfen, und dass schaffen sie auf jeden Fall!

Sollten Sie Franz. Polynesien betauchen wollen, wünsche ich Ihnen herrliche Begegnungen und grüssen Sie mir, „meine“ Freunde unter Wasser! Mein Dank dem RC Federsee – Top Service (wie immer!)!
HJ Sebastian FERCHER
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