Tauchen Azoren und Madeira

Azoren: Vulkane, Kraterseen, Fischreichtum  

Heiße Vulkane, historische Städtchen, spiegelglatte Kraterseen und kilometerlange Hortensienhecken - die Azoren sind ein interessantes Reiseziel fernab von Massentourismus und damit eine Welt für sich. Sie haben sich während der vergangenen Jahrhunderte kaum verändert. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist auf den neun Inseln der Azoren mitten im Atlantik bestens aufgehoben...
Die Azoren sind eine bunte Mischung aus klarem Wasser, blauem Himmel und grünen Wiesen. Hohe Klippen wechseln sich ab mit vulkanischen Kraterseen, seltenen Blumen und Geysiren. Manche sprechen auch von den Überresten des sagenumwobenen Atlantis.
Der Fischreichtum um die Azoren macht das Tauchen zum Vergnügen. Das schönste Revier liegt um die Formigas. Es ist eine Gruppe von acht Felsen, die ca. 40 Kilometer nördlich von Santa Maria aus dem Meer ragen. Sie haben schon das Schicksal einiger Schiffe besiegelt. Die Schiffswracks dort sind heute ein Eldorado für Taucher. Rund um die neun Hauptinseln selbst warten Höhlen, Grotten und eine faszinierende Unterwasserwelt darauf betaucht zu werden.

Madeira: Felsenküste, Perle im Atlantik, Insel des ewigen Frühlings

Hier formt der Atlantik die Küste, ernährt den Menschen und beeinflußt seine Architektur. Durch das Zeitalter der Entdeckungen vor und nach 1500 gewann die portugiesische Architektur und Kunst einen Einfluss, der in dieser Art nirgendwo in Europa anzutreffen ist und den man als "Manuelinik" bezeichnet.
Portugal ist ein Land voller Kontraste. Außerhalb der beiden Metropolen Lissabon und Porto und dem dicht besiedelten Küstenstreifen im Westen des Landes, scheint es auf den ersten Blick nur aus Natur zu bestehen. Es genügt manchmal, wenige Kilometer zu fahren, und schon ändern sich Bräuche, Kunsthandwerk und Küche.