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Anja bei ihren Haien auf den Philippinen

Anja bei ihren Haien auf den Philippinen

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MEINE PHILIPPINENREISE IM NOVEMBER 2018

Die Philippinen – Traumurlaub im Inselparadies. So beginnen die meisten Beschreibungen wenn man das Reiseziel im Internet sucht. Doch ich bin damals anders auf mein Urlaubsziel gestoßen. Es war eine einfache Schulung, durchgeführt von einem unserer Hotelpartner auf den Philippinen. Somit war der erste Stein meiner Reise ins Rollen gekommen. Die Flüge habe ich dann mit Emirates gebucht und der Verlauf meiner Reise sollte nach langer Planung wie folgt aussehen: Malapascua – Moalboal – Dauin – Sipalay.

Angekommen am Flughafen Cebu erwartete mich eine kurze Fahrt zum Hotel für eine Zwischenübernachtung in der Stadt. Durch die „späte“ Ankunft konnte ich nämlich keine Fähre nach Malapascua nehmen. Aber ein kleiner Transfer und eine Eingewöhnungsnacht nach dem langen Flug waren genau das Richtige. So konnte ich schon einmal in die Philippinische Küche beschnuppern und am Ende des Tages hundemüde ins Bett fallen. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon los Richtung Trauminsel Malapascua. Nach einer mehrstündigen Fahrt und einer kurzen Bootsfahrt auf einem typisch philippinischen Boot bin ich direkt am Strand unseres Hotels angekommen. Mit einem kleinen Willkommensgetränk war der Check-In im Ocean Vida Beach & Dive Resort schnell geregelt. Nun hieß es Beine hochlegen und Sonne genießen, denn der nächste Tag sollte früh starten. Es stand der weltweit bekannte Tauchgang zu den Fuchshaien auf dem Plan. Mit müden Augen versuchte ich beim Briefing um 04:30 Uhr nicht noch einmal einzunicken. Doch es hat sich gelohnt – in 30 Meter Tiefe konnte ich den Tauchgang mit mehreren Fuchshaien, die sich um diese Uhrzeit dort an den Putzer-Stationen säubern lassen, genießen. Wieder oben angekommen konnte ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht den Tag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang beginnen – was für ein Moment, was für ein Tauchgang! Mit dieser Routine startete nun jeder Tag. Nun ja, was gibt es auch schon schöneres als den Tag mit einem Haitauchgang zu beginnen?!

4 Nächte und viele unvergessliche Momente später, ging es dann auch schon weiter nach Moalboal, genauer gesagt dem Dolphin House Resort & Spa. Das Resort ist optimal in einer kleinen Gartenanlage eingebettet. Willkommen fühlt man sich hier von Beginn an, denn Rudy und sein super Team lassen hier wirklich keine Wünsche offen. Mit einer Blumenkette und einem tollen einheimischen Rum konnte nun dieser Teil meiner Reise beginnen. Überwältigt vom ersten Abendessen wurden dann die nächsten Tage organisiert. Tauchen und ein Ausflug zu den Kawasan Waterfalls standen somit auf dem Plan. Als ich hier zum ersten Mal ins angenehm warme Nass gesprungen bin, konnte ich meinen Augen kaum trauen – bunte Korallen in allen Formen und Farben, Fische ohne Ende und hinter fast jeder Ecke eine Schildkröte – WOW. Das hatte ich so schon lange nicht mehr, wenn überhaupt schon einmal gesehen. Das Hausriff des Hotels ist schon allein eine Woche Tauchen wert und ist auch für Schnorchler ein Paradies. Alle Tauchgänge waren traumhaft und so war mein Logbuch schnell mit den schönsten Dingen gefüllt. Highlight war unter anderem auch der riesige Sardinenschwarm, nicht weit vom Hotel entfernt. Wie eine Wolke verdunkelten die kleinen Fische, die in einem riesigen Schwarm wie ein Wasserungetüm wirkten, die Unterwasserwelt. Übertrumpft wurde das alles mit dem Ausflug zu den Kawasan Waterfalls. Das blaue Wasser der Wasserfälle ist absolut atemberaubend. Ich wollte einfach nur noch in das blaue Nass eintauchen und dort die Schweißperlen von der kleinen, einfachen Wanderung abwaschen. Auf jeden Fall sollte dieser Wasserfall auf jeder Bucketlist stehen!

Nach 3 wundervollen Nächten hieß die nächste Station Dauin, das Atmosphere Resort & Spa. Lange überlegte ich noch einen Halt in Oslob, dem bekannten Walhaispot, an dem die Walhaie angefüttert werden, zu machen. Allerdings hörte sich das mehr nach einem Zirkus an, als nach einem Abenteuer mit den Walhaien und somit habe ich den Ausflug schnell wieder gestrichen. Schließlich soll die Begegnung mit einem Walhai ein unvergessliches Erlebnis bleiben, mit dem man nicht wirklich rechnet und nicht eine Art Show bei dem die wundervollen Tiere eher noch zu schaden kommen. Allgemein ist es sehr schade, dass diese Kultur ein schlechtes Verhältnis zu Tieren hat. Da blutet sicherlich jedes Tierliebhaberherz, wenn man die vielen futtersuchenden Hunde, die angeketteten Hühner und Kühe am Straßenrand oder die zerzausten Katzen sieht. Hier ist nur zu hoffen, dass das Land bald seine wundervolle Welt mehr zu schätzen weiß.

Angekommen im Hotel, ging es dann auch schon an die Planung der nächsten Tage. Nicht fehlen durfte der Tauchausflug nach Apo Island. Ein absolutes Highlight für jeden Taucher – Schildkröten, Korallen in den buntesten Farben, Fogfische und viel Makro waren geboten. Überwältigt von den tollen Tauchgängen, wurde ich freundlich von der Bootscrew mit einem Frischetuch, einem Getränk und etwas Obst erwartet. Was für ein Service – was will man mehr! Auch die Tauchgänge am Hausriff sind hier nicht zu verachten, denn es gibt hier an so vielen Ecken etwas zu entdecken. Übertroffen wurden meine Vorstellungen im Hotel allemal, denn die Zimmer, die Anlage, das Essen, das Personal, der Service usw. waren wirklich ausgesprochen gut. Selten habe ich so ein „perfektes“ Hotel erlebt. Sehr zu empfehlen sind auch die Spa Anwendungen und die Yoga Stunden am Strandhaus. Ehrlich gesagt fehlen mir hier sogar die Worte, denn es war einfach so unvergesslich schön. Leider gingen auch hier die Tage viel zu schnell vorbei und so ging es auf zur letzten Etappe – Siapaly, das Easy Diving Sipalay.

Angekommen im scheinbar „Nirgendwo“ wurde ich auch hier mit einer leckeren Kokosnuss empfangen. Wie in fast jedem anderen Hotel erhielt ich erst einmal eine umweltfreundliche Wasserflasche aus Metall. Die letzten Tage meiner Reise vergingen wie im Flug. Vor allem der letzte Tauchgang war einfach wieder viel zu schnell vorbei. Das kleine idyllische Paradies ist perfekt in eine Hanglage eingebettet und hat einen wunderschönen Sandstrand, an dem ich am liebsten den ganzen Tag verbracht hätte. Nicht zu unterschätzen sind hierbei die vielen Stufen, die aber nach dem guten Essen oft genau das Richtige sind. Die Philippinische Kultur lernte ich an einem Tagesausflug kennen. Obwohl das Land recht arm ist, sind alle Einheimischen ausgesprochen freundlich und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Das Essen, das mir eine kleine Familie an einem türkisblauen See, der eher unter den Einheimischen bekannt ist, gekocht hatte, schmecke ich noch immer nach. Auch die Fahrt in dem ungewohnt kleinen Tricycle werde ich nie vergessen. Kaum zu glauben dass hier teilweise die ganze Familie mitfährt. Schmunzeln musste ich allerdings dann doch sehr, als unser Guide für einen Besuch in einer Höhle, in der sich eine Art See befand, eine selbstgebaute Taschenlampe mitgenommen hatte. Eigentlich war das nur eine Autobatterie oder Ähnliches in einem Rucksack und ein Kabel das von der Batterie über einen langen Stock an eine Glühbirne führte. Was für ein Anblick, vor allem als ich durch das Wasser wanderte. Aber keine Sorge, immerhin hatte die Batterie eine kleine Folie über sich und schwimmen ist unser Guide auch nicht gegangen. Zurück angekommen hieß es dann noch einmal Füße hochlegen und den letzten Cocktail genießen.
Was für ein Erlebnis, was für ein Land, was für eine Reise – einfach toll! Zurück ging es mit einem Inlandsflug nach Manila, von wo es wieder zurück nach Deutschland ging.

Allgemein gesagt sind die Philippinen ein wirkliches Paradies. Jede Insel hat seine ganz eigenen Highlights – da ist für jeden etwas dabei.
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