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Sansibar / Langi Langi Beach Resort***
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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. Land & LeuteEssen & TrinkenFast alle Hotels bieten einheimische Spezialitäten aus Mais, Bohnen, Maismehl, Fisch und Fleisch an. In den großen Hotels werden auch europäische Gerichte angeboten. Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Krevetten, Tunfisch und Hai stehen ebenso auf der Speisekarte wie tropische Früchte aller Art. Tischbedienung ist üblich.
Getränke: Kaffee und Tee sind hervorragend. Alkoholkonsum ist gestattet, und das einheimische Bier ist besonders schmackhaft. Spezialitäten sind Konyagi (einheimischer Gin) und Afrikoko, ein Likör mit Schokolade und Kokosnuss. Der süße Dodoma-Wein ist in Rot und Rosé erhältlich. In den Bars wird am Tresen bedient. NachtlebenIn Dar es Salaam gibt es vier Nachtklubs und ein Kabarett. Kinos sind klimatisiert, ein Autokino ist auch vorhanden. In der Oyster Bay befindet sich das Little Theatre.
EinkaufstippsTrommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, Schmuckwaren und Holschnitzereien. Auf »Souvenirs« wie Jagdtrophäen, Tierfelle, Elfenbein u. Ä. sollte man verzichten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht in die Bundesrepublik, die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr. Einige Geschäfte sind auch sonntags geöffnet. SportIn vielen Sportklubs, ob privat oder in Hotels, muss man vorübergehend Mitglied werden. In zahlreichen Urlaubsorten gibt es Tennis- und Basketballplätze.
Bergsteigen: Bergtouren auf den Kilimanjaro und andere Berge setzen Erfahrung, gute Ausrüstung mit warmer Kleidung, angemessenem Schuhwerk, Handschuhen und Kopfbedeckung voraus. Man sollte bedenken, dass selbst für niedrige Gipfel Führer und Träger notwendig sind. Zahlreiche Hotels bieten Bergtouren mit Trägern und Verpflegung an, die allerdings teuer sind. Vorausbuchung wird empfohlen. Bergsteiger können eigene Ausrüstungen mitbringen und in den Parks Träger und zusätzliche Ausrüstungen mieten (z. B. warme Schlafsäcke und Bekleidung). Wassersport: An der Küste kann man segeln, schwimmen und angeln. Die Angelsaison dauert von September bis März. VeranstaltungskalenderIm Sukuma- (oder Bujora-) Museum, 15 km östlich von Mwanza, werden wöchentlich die traditionellen Tänze des Wasukuma-Stammes aufgeführt, u.a. der Bugobobobo (Sukuma-Schlangentanz). Während des islamischen Festes Eid al-Fitr gibt es eine Veranstaltung in Makunduchi auf Sansibar, bei der sich Männer aus dem Süden und Norden mit Palmwedeln von Bananenpalmen geißeln, gefolgt von traditionellen Liedern, die von den Frauen der Dorfgemeinschaft gesungen werden, und einer Fest- und Tanznacht. Im Juli finden in Sansibar das Mwakakongwa Festival und das Tarnasha Festival statt.
Jun./Jul. Fest der Dhow-Länder (Kunst- und Kulturfest), Sansibar. Weitere Informationen über Veranstaltungen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen). Sitten & GebräucheUmgangsformen: Zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand. Eine einzelne Person wird mit Jambo begrüßt, worauf man ein Jambo erwidert. Gruppen begrüßt man mit Hamjambo und grüßt mit Hatujambo zurück. Traditionell isst man mit der Hand, und Gastgeber freuen sich über ein Geschenk.
Rauchen: Ein Aschenbecher ist normalerweise ein Zeichen, dass geraucht werden darf. Kinos und öffentliche Verkehrsmittel sind Nichtraucherzonen. Vor allem auf Sansibar, wo 95 % der Bevölkerung muslimisch sind, sollte auf zurückhaltende Kleidung geachtet werden. Fotografieren: Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren. Mitunter wird eine geringe Geldsumme erwartet. Grundsätzlich immer um Erlaubnis fragen, bevor man jemanden fotografiert. Trinkgeld ist nicht üblich, obwohl Kellner und Träger oft ein kleines Entgelt erwarten. Urlaubsorte & AusflügeDie KüsteIm Fischerdorf Msasani, ca. 8 km von der Hauptstadt entfernt, kann man Gräber aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Im südlich gelegenen Kilwa Kisiwani gibt es arabische und portugiesische Ruinen zu erforschen.
In der Umgebung von Dar es Salaam liegen zahlreiche Strände, besonders empfehlenswert sind Kunduchi, Mjimwena und Mbwa Maji. Das Fischerdorf Kunduchi liegt ca. 24 km nördlich der Hauptstadt. Ganz in der Nähe befinden sich Ruinen persischer Moscheen und Grabstätten. Das Bahari- und das Kunduchi Beach-Hotel liegen ca. 3 km von der Insel Mbudya entfernt. Die unbewohnte Insel gehört zu einem geschützten Korallenriff und ist ideal zum Tauchen, Schnorcheln und Angeln. Das African Vacation Village auf der Halbinsel in der Nähe von Kunduchi ist eine weitere unabhängige Hotelanlage. Die Insel Sinda (14 km vor Dar es Salaam) bietet ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Muschelsammeln. 72 km nördlich von Dar es Salaam liegt Bagamoyo. Die kleine Stadt liegt in der Nähe von Sansibar in einer wunderschönen Bucht mit herrlichen Stränden. Die Moschee und die arabischen Grabstätten gehen auf das 18. und 19. Jahrhundert zurück. 5 km südlich liegt das Dorf Kaole, dessen nahe gelegene Moschee und Säulen 800 Jahre alt sein sollen. Die zweitgrößte Hafenstadt des Landes, Tanga, ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Usambara-Bergkette und nach Moshi am Fuße des Kilimanjaro. Dar es SalaamDie Hafenstadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam ist idealer
Ausgangspunkt für jeden Urlaubsaufenthalt in Tansania. Vom Flughafen
sind der Kilimanjaro, Dodoma (die neue Hauptstadt) und Sansibar
leicht erreichbar. Man kann Wildtiere aller Art beobachten, angeln und
eine Reihe von Wassersportarten ausüben. Die Strände laden zum
Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die geschäftige Metropole hat einige
Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum, das Observatorium und die Universität von Dar es Salaam sowie das Dorfmuseum mit Beispielen traditioneller Architektur und traditionellen Kunstgewerbes.
Sansibar und Mafia-InselDie Insel Sansibar ist nur 20 Flugminuten von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Sansibar beherbergt einige eindrucksvolle Bauwerke - die Altstadt Stone-Town
wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser der
Altstadt sind aus glitzernden Korallenblöcken erbaut und zeichnen sich
durch zahlreiche Balkone aus. Das ehemalige Haus des britischen
Forschungsreisenden Dr. Livingstone ist einen Besuch wert. Die Anglikanische Kathedrale wurde auf den Überresten des alten Sklavenmarkts errichtet. Vor dem Palast des Sultans und dem Beit-el-Ajaib
(Haus der Wunder) am Hafen gleiten heute noch malerische Dhaus vorbei.
Inmitten tropischer Vegetation und duftender Gewürzplantagen stößt man
auf Paläste, Festungen, Aquädukte und Badehäuser.
AnmerkungAuf Sansibar sollte man die islamischen Sitten und Gebräuche beachten. Weitere Informationen unter Welt des Islam (s. Anhang).
Die Insel Mafia kann in ca. 40 Flugminuten von Dar es Salaam erreicht werden. Hier gibt es eine einzigartige Unterwasserwelt. Die Mafia Island Lodge ist bei Sportanglern aus aller Welt beliebt. Motorboote und Ausrüstungen kann man mieten. KilimanjaroDer mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger aus aller Welt
an. Alle Aufstiege müssen von einem Führer begleitet werden.
Gipfelstürmer sollten ca. drei Tage einplanen und warme Kleidung
mitnehmen. Es gibt drei Rasthütten in verschiedenen Höhen, in der
letzten sollte man sich genügend Zeit zur Akklimatisierung lassen.
Die NationalparksDie 11 Nationalparks Tansanias bedecken eine Fläche von 33.660 qkm. Zusätzlich gibt es die einmalige Ngorongoro Conservation Area, ein Schutzgebiet, in dem die Masai weiterhin ihre Rinder hüten, sowie zehn weitere Wildreservate.
Der weltbekannte Serengeti-Nationalpark umfasst eine Fläche von 14.763 qkm. Im artenreichsten Tierschutzgebiet Tansanias findet man u. a. Gnus, Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und unzählige Vogelarten. Jedes Jahr kann man die eindrucksvolle Nord-Süd-Wanderung der riesigen Herden auf der Suche nach Weideland beobachten. Beste Besuchszeit: November bis Mai. Ngorongoro Conservation Area: Dieses Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten, dem Enaysi-See im Süden und dem Manyara-See im Osten. Im Schutzgebiet liegt auch der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (Gottesberg), der 1994 letztmals ausbrach. Das Herzstück des Parks ist der 610 m tiefe Ngorongoro-Krater, der mit seinen 20 km Durchmesser und einer Gesamtfläche von 311 qkm ein Zehntel des Schutzgebietes ausmacht. Der Krater bietet einer unvorstellbar artenreichen Tierwelt Schutz und Lebensraum. U. a. sind hier Zebras, Gnus, Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen, Giraffen und Büffel beheimatet. Der sodahaltige Magadi-See am Kratergrund lockt zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an. Manyara-See-Nationalpark: Das Rift Valley bildet den beeindruckenden Hintergrund einer Region mit Wäldern, Savannen, Sümpfen und dem sodahaltigen See. Der Park ist vor allem die Heimat großer Elefantenherden; aber auch Büffel, Paviane, Nashörner, Impalas, Löwen, Giraffen, Leoparden, Zebras, andere Herdentiere und verschiedene Affenarten sind hier anzutreffen. In Manyara gibt es auch zahlreiche Vogelarten. Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor ca. 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Büffel, Nashörner, Elefanten, Giraffen und Warzenschweine beobachten. Mikumi-Nationalpark: Dieses Reservat umfasst 1300 qkm. Hier kann man Löwen, Zebras, Flusspferde, Leoparden, Geparden, Giraffen, Impalas, Gnus und Warzenschweine in freier Wildbahn sehen. Ein beliebtes Besucherziel ist der Kikaboga Hippo Pool, die Badestelle der Flusspferde. Obwohl Dezember bis März die beste Besuchszeit ist, sind Ausflüge ganzjährig möglich. Ruaha-Nationalpark: Eines der weltweit größten Elefantenschutzgebiete (ca. 118 km von Iringa entfernt) liegt in den südlichen Hochländern an einer wetterfesten Straße. Man kann auch zahlreiche Antilopenarten beobachten. Die Landschaft der Ruaha-Schlucht ist unvergesslich. Flug- und Buslinien verbinden Iringa mit Dar es Salaam und anderen Städten. Beste Besuchszeit: Juli bis November. Tarangire-Nationalpark: Dieser Park ist knapp 130 km von Arusha entfernt und liegt 8 km abseits der Straße, die vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo führt. Der Artenreichtum dieses Parks wird nur noch durch die Serengeti übertroffen. Gombe-Nationalpark: In dem an den Ufern des Tanganjika-Sees in der Nähe von Kigoma gelegenen Schutzgebiet leben ca. 200 Schimpansen. Seit ca. 30 Jahren wird hier das Verhalten der Schimpansen erforscht und aufgezeichnet. Selous-Game Reserve: Das Selous-Wildreservat im Süden des Landes ist Heimat einer der größten Elefantenherden der Erde. Löwen, Nilpferde, Krokodile und andere Tiere sind ebenfalls in großer Zahl vertreten. 1982 wurde das Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann Wandersafaris und Flussfahrten mit Führern unternehmen. Weitere Nationalparks in Tansania sind Katavi, Kilimanjaro, Mahale Mountains, Rubondo und Udzungura Mountains. Ferner gibt es die Meeres- und Wasserschutzgebiete Kilwa Reserve, Tanga Coral Gardens, Rufigi Delta und Latham Island Reserve. WirtschaftsprofilWirtschaftWichtige Wirtschaftszweige
Den Hauptpfeiler der tansanischen Wirtschaft bildet nach wie vor eine weitgehend nicht mechanisierte Landwirtschaft. 80% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig, in der sowohl Nahrungsmittel für den Eigenbedarf als auch Exportprodukte wie Baumwolle, Kaffee, Tee, Sisal, Tabak und Cashewnüsse angebaut werden. Die Landwirtschaft hat einen Anteil von etwa 46 % (Stand: 2008) am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Jedoch sind nur 4 % des Landes für den Ackerbau nutzbar. An zweiter Stelle steht der Dienstleistungssektor mit 37 % (2008) Anteil am BIP. Verarbeitende Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungen sowie Transport und Kommunikation erbringen den Rest. Zuckerraffinerien, Brauereien, Textilien- und Zigarettenfabriken sind die wichtigsten Bereiche der nicht sehr umfangreichen Industrie. Der Tourismus ist die Hauptquelle für Deviseneinnahmen und macht 30 % des BIP aus. Im Bergbau werden in geringem Umfang Diamanten, Gold und Edelsteine gefördert. Wirtschaftslage Obwohl Tansania zu den reichsten Ländern an natürlichen Ressourcen des Kontinents gehört, ist es weiterhin auch eines der ärmsten Länder der Welt. Etwa 36 % der Bevölkerung lebt, vor allem auf dem Lande, unter der Armutsgrenze von 1 US$ pro Tag. Auch bei der allgemein erwarteten, günstigen wirtschaftlichen Entwicklung reduziert das jährliche Bevölkerungswachstum von 2,6 % die Aussichten für eine baldige Verbesserung des Lebensstandards der ärmeren Schichten. Eine weitere Belastung bringen die hohen Infizierungsraten mit HIV/AIDS (vermutlich ca. 10 % der erwachsenen Bevölkerung) und die Tropenkrankheiten (z.B. Malaria) mit sich. Die wirtschaftliche Situation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug 1998 bis 2003 durchschnittlich rund 5,2 % pro Jahr, die Inflation erreichte 2003 ihr tiefstes Niveau seit 20 Jahren, die Wechselkurse und die Reserven blieben stabil und der Export nichttraditioneller Güter (Industrie, Minen, Tourismus) nahm stark zu. Im Mai 2004 lag die Inflationsrate jedoch bei 6,3%, was vor allem auf die Verteuerung der Lebensmittel aufgrund der Dürre zurückzuführen ist. In den letzten Jahren lag das Wirtschaftswachstum bei durchschnittlich rund 6-7 % mit leicht steigender Tendenz. Die mittelfristig angestrebten 10 % werden allerdings kaum zu erreichen sein, wenn die periodisch auftretenden Energieengpässe und andere infrastrukturelle Mängel nicht nachhaltig beseitigt werden können. Aufgrund der hohen Ölpreise stieg die Inflationsrate 2006/2007 auf über 6 % an. 2008 betrug sie sogar 10,3 %. Der Internationale Währungsfonds zählte Tansania im September 2004 zu den zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Wirtschaftspolitik Das Protokoll zur Realisierung der Zollunion der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) ist am 2. März 2004 unterzeichnet worden und am 1. Januar 2005 in Kraft getreten. Die Zollunion wird als erster Schritt zur Errichtung eines gemeinamen Marktes betrachtet. Wichtigste Ziele Tansanias sind makroökonomischer Stabilisierung und haushaltspolitische Konsolidierung. Handelspartner Haupthandelspartner sind Großbritannien, Japan, Deutschland, Kenia und Kongo (Brazzaville). Mitgliedschaft in internationalen Organisationen Tansania ist u.a. Mitglied der African Development Bank (ADB) und der Ostafrikanischen Gemeinschaft EAC. UmgangsformenEinheimische Geschäftsleute erwarten die üblichen Höflichkeitsformen. Auf äußere Erscheinung wird großen Wert gelegt; Sakko und Krawatte oder Safarianzug bzw. Kleid, Kostüm oder Hosenanzug sind angemessen. Der Austausch von Visitenkarten ist üblich.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-15.30. KontaktadressenTanzania Chamber of Commerce, Industry and Agriculture
(Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer) PO Box 9713, Dar es Salaam Tel: (022) 211 94 36/37. Internet: www.tccia.com Konferenzen/TagungenWeitere Informationen von Arusha International Conference Centre (AICC), PO Box 3081, Arusha. Tel: (027) 250 80 08. (Internet: www.aicc.co.tz)
Gesetzliche FeiertageFeiertageNachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2013 bis Dezember 2014 gelistet.
2014 1 Jan Neujahr 12 Jan Revolutionstag 13 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad) 18 Apr Karfreitag 21 Apr Ostermontag 26 Apr Tag der Einheit 1 May Tag der Arbeit 7 Jul Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam) 28 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan) 8 Aug Nane Nane (Tag der Landwirte) 4 Oct Eid al-Adha (Opferfest) 14 Oct Nyerere-Tag 9 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik 25 Dec Weihnachten 26 Dec Weihnachten 2013 1 Jan Neujahr 12 Jan Revolutionstag 24 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad) 29 Mar Karfreitag 1 Apr Ostermontag 26 Apr Tag der Einheit 1 May Tag der Arbeit 7 Jul Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam) 8 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan) 8 Aug Nane Nane (Tag der Landwirte) 14 Oct Nyerere-Tag 15 Oct Eid al-Adha (Opferfest) 9 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik 25 Dec Weihnachten 26 Dec Weihnachten 2012 1 Jan Neujahr 12 Jan Sansibar-Revolutionstag 4 Feb Geburtstag des Propheten 6 Apr Karfreitag 9 Apr Ostermontag 26 Apr Tag der Union 1 May Tag der Arbeit 7 Jul Saba Saba-Tag 8 Aug Nane Nane (Bauerntag) 19 Aug Eid al-Fitr (Ende des Ramadan) 14 Oct Nyerere-Tag 26 Oct Eid al-Adha (Opferfest) 9 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik 25 Dec - 26 Dec Weihnachten Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann. Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen. Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern. AllgemeinesLageOstafrika.
Fläche945.087 qkm (364.900 qm).
Bevölkerungszahl44.800.000 (2011).
Bevölkerungsdichte47,4 pro qkm.
HauptstadtDodoma. Einwohner: 174.467 (Schätzung 2009).
Der Regierungssitz befindet sich noch in Dar es Salaam (Einwohner: 3.092.430, Schätzung 2009), der ehemaligen Hauptstadt. StaatsformFöderative Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1977, letzte Änderung 2000. Einkammerparlament mit 274 Mitgliedern. Darunter sind 232 auf fünf Jahre gewählte Mitglieder. Das Staatsoberhaupt wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Unabhängig seit 1964 (Inkrafttreten der Union), ehemaliges britisches Protektorat.
GeographieTansania liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Das tansanische Festland besteht aus der 16-64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213-1067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden, das sich bis nach Sambia und zum Nyassa-See erstreckt. Savanne und Buschland bedecken den Großteil des Landes, Halbwüsten und fruchtbare Küstenebenen machen die verbleibende Landschaft aus. Die Binnengewässer umfassen eine Fläche von über 53.000 qkm, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch. Die Inseln Sansibar und Pemba, ca. 45 km vor der Nordostküste, gehören zum Hoheitsgebiet.
SpracheKisuaheli und Englisch sind Amtssprachen. Arabisch und verschiedene regionale Sprachen.
ReligionMuslime (35 %), Christen (30 %), Anhänger von Naturreligionen (35 %) und hinduistische Minderheit. Sansibar ist zu fast 100 % muslimisch.
OrtszeitMEZ + 2.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Tansania. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std. Netzspannung230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
RegierungschefMizengo Pinda, seit Februar 2008.
StaatsoberhauptJakaya Kikwete, seit Dezember 2005.
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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. Reisepass/Visum
ReisepassAllgemein erforderlich, muss noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Einreise mit KindernDeutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich. VisumErforderlich u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder.
Visitor's Pass bei der Einreise: U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten bei Einreise einen Visitor's Pass für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten: [1] Irland (Rep.), Malta, Rumänien und Zypern. Visum bei der Einreise U.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genanten Länder können bei der Einreise ein Visum beantragen, darunter: [2] Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich (nur für einen touristischen Aufenthalt), Griechenland, Großbritannien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen Botschaften und Konsulate. VisaartenEinreisevisum, Transitvisum, Geschäftsvisum.
VisagebührenDeutschland, Österreich, Schweiz
Die folgenden Gebühren gelten für visumpflichtige Reisende. Einreise-/Geschäfts-/Transitvisum: 50 €. Bei Expressausstellung: zusätzlich zu den Visumgebühren 20 €. Visumgebühr bei der Einreise am Flughafen, Seehafen Sansibar oder an den großen Grenzübergängen: 50 US$ oder 50 €. GültigkeitsdauerEinreisevisum (einmalige Einreise): Maximal 3 Monate ab Einreisedatum.
AntragstellungPersönlich oder postalisch beim Honorarkonsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Aus der Buchungsbestätigung muss das genaue Einreisedatum ersichtlich sein. Besonders wichtig ist dies bei Rundreisen (z.B. kombiniert mit Kenia). Das mehrfache Visum, Geschäftsvisum und Transitvisum werden vom Immigration Headquarters, P.O. Box 222, Ghana Av./Ohio Str in Dar es Salaam (Tel: (022) 211 86 37/40/43. Internet: www.moha.go.tz), vergeben. Antragstellunga) 1 Antragsformular.
(b) 1 aktuelles Passfoto in Farbe. (c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist. (d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck oder Postanweisung mit Beleg). (e) Buchungsbestätigung für Rückflugticket und Unterkunft (besonders bei Rundreisen, z.B. in Verbindung mit Kenia, sind die genauen Reisedaten wichtig). (f) Ggf Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Bulgarien, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik oder Ungarn. Geschäftsreisen zusätzlich: (g) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zu Reiseanlass und Dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme. (h) Teilnahme an Messen: Schriftliche Bestätigung der Teilnahme aus Tansania. Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (Luftpolstertasche) beizufügen. Für ausländische Schecks wird zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Internationale Coupon-Response-Scheine werden nicht angenommen. Unterlagen für ein Visum bei der Einreise (a) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. (b) Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere. (c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. (d) Gebühr in bar (US$ oder Euro). AufenthaltsgenehmigungAnfragen an die Botschaft (s. Kontaktadressen).
BearbeitungszeitDie vollständigen Unterlagen sollten ca. 3-4 Wochen, frühestens aber 6 Wochen, vor der geplanten Einreise eingereicht werden. Die Bearbeitung erfolgt so schnell wie möglich (i. d. R. 1-2 Wochen, in Berlin 2 Wochen).
Expressbearbeitung: 2 Tage (auch in Berlin weiterhin möglich). Ausreichende GeldmittelAlle Reisenden müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
ImpfungenInformationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Einreise mit HaustierenFür alle Haustiere wird ein Gesundheitszeugnis von einem behördlich berechtigten Tierarzt sowie eine Einfuhrgenehmigung des Department of Veterinary Services, P.O.Box 9152, Daressalam, benötigt.
Außerdem wird für Hunde und Katzen ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das bestätigt, dass Katzen mindestens 1 Monat und maximal 1 Jahr und Hunde mindestens 6 Monate und maximal 3 Jahre vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden sind. Alle lebenden Tiere werden bei der Einreise inspiziert und müssen in Quarantäne. |
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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. Gesundheit
VorsichtsmaßnahmenBilharziose-Erreger können landesweit (auch in Sansibar und Pemba) in manchen Teichen und Flüssen vorkommen. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr. Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Die Zahl der HIV-Infizierten in Tansania wird auf mehrere Millionen geschätzt. Sexuelle Kontakte mit unbekannten Partnern sollten gemieden werden. Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den ländlichen Gebieten vor. Um sich zu schützen empfiehlt sich eine Impfung und die Meidung großer Menschenansammlungen. Pest-Fälle wurden aus der Provinz Tanga am Westhang der Usambara-Berge gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika. In den Nationalparks Manyara, Serengeti und Ngorongoro sowie in den Gebieten Arusha und Kigoma kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommen, die durch die Tsetse-Fliege mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeiden der Fliegenstiche durch Insektenschutzmittel und entsprechende, möglichst helle Kleidung ist hier besonders angeraten. Bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zeckenbissfieber tritt landesweit und ganzjährig, v.a. von April bis Oktober, auf. Schutz vor den Überträgern bieten hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. GesundheitsvorsorgeEs gibt ca. 2000 Krankenhäuser und Kliniken, einige Kirchenmissionen haben medizinische Versorgungsstationen. Außerdem gibt es Privatärzte, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Der Versorgungsstandard entspricht aber bei weitem nicht dem europäischen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend gekühlt werden. Aktueller HinweisEin Impfnachweis für Gelbfieber wird derzeit von allen Reisenden verlangt.
Auf Sansibar steigt derzeit die Häufigkeit von Masernerkrankungen. Reisende sollten ihren Impfschutz überprüfen und ggf. auffrischen. Hinweis[1] Ein Impfnachweis für Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die über 1 Jahr alt sind und aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. aus den Nachbarländern) kommen. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen laut Auswärtigem Amt nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten.
[2] Der Nachweis einer Cholera-Impfung ist in ganz Tansania nicht erforderlich. Abweichungen der Grenzbeamten von den eigenen Impfvorschriften sind in Einzelfällen nicht auszuschließen. Der Deutschen Botschaft sind in letzter Zeit allerdings keine Schwierigkeiten bekannt geworden. Das Risiko einer Infektion ist für Touristen gering.
Cholera kommt verstärkt im Arusha, Coast, Dar es Salaam (Distrikte: Ilala, Kinondoni), Dodoma, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Rukwa, Shinyanga, Tanga und auf der Insel Sansibar vor. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. [3] Malariaschutz ist ganzjährig, besonders aber während der Regenzeit (November bis Mai), in allen Landesteilen unter 1.800 m einschließlich der Städte erforderlich. In Regionen unterhalb der 1.800 m-Marke besteht ein geringes bzw. kein Risiko der Ansteckung. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) soll hochgradig gegen Chloroquin und Sulfadoxin/ Pyrimethamin resistent sein. Für die Gebiete mit hohem Malariarisiko empfiehlt sich eine medikamentöse Prophylaxe. In den übrigen Gebieten reicht ein Schutz durch langärmelige Kleidung und Mückenschutzmitteln aus. [4] Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. |
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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. Reise- und SicherheitsinformationenTansania
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 11.04.2013 Unverändert gültig seit: 04.04.2013 Aktuelle Hinweise Auf der dem Festland Tansanias vorgelagerten Inselgruppe Sansibar kam es im Februar 2013 zu gewaltsamen Übergriffen und Brandanschlägen auf christliche Einrichtungen sowie zur Ermordung eines geistlichen Würdenträgers. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten. Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Landesspezifische Sicherheitshinweise Allgemeine Lage Reisenden wird empfohlen, im ganzen Land Menschenansammlungen zu meiden. Auf der dem Festland Tansanias vorgelagerten Inselgruppe Sansibar ist es seit Mai 2012 in Stone Town / Sansibar-Stadt wiederholt zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen, ebenso im Oktober 2012 in Teilen von Daressalam und seitdem vereinzelt in anderen Landesteilen. Piraterie auf hoher See Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen. Terrorismus In der Region sind Attentate nicht auszuschließen. Die tansanische Regierung hat im Oktober 2011 die Sicherheitsstufe erhöht. Zu Vorsicht und Wachsamkeit wird auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten. Kriminalität Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen Taxifahrern angesprochen und ihnen Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, mit ihrer Bankkarte Geld vom Automaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen. Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten. Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden. Bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten, sollte auf hinreichend vorhandene Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden. Reiseverkehr - NationalFlugzeugAir Tanzania (TC) und zahlreiche private Fluggesellschaften wie Precision Air (PW)(Internet: www.precisionairtz.com) fliegen regelmäßig nicht nur alle größeren Städte und Urlaubsorte an. Die Flüge sind in der Regel zuverlässig, trotzdem sollte man sich vor Abflug in einem Büro der Fluggesellschaft nach eventuellen Flugplanänderungen erkundigen.
Alle Nationalparks haben Landepisten. Kleinflugzeuge zweier Chartergesellschaften fliegen die Landepisten der Städte und im Busch an. Anmerkung (Flugzeug)Flughafengebühren:
Keine. SchiffEs gibt folgende größere Seen in Tansania: Den Eyasi-See, Manyara-See, Natron-See, Nyasa-See, Tanganyika-See und den Victoria-See.
Ein Schnellboot verkehrt täglich in beide Richtungen zwischen Dar es Salaam und Sansibar (Fahrzeit 60-90 Min.). Es gibt auch eine Verbindung von Sansibar nach Pemba. Dampfer verkehren auf dem Tanganjika- und dem Victoria-See. Es gibt drei Klassen, die 1. Klasse ist bequem und selten überfüllt. Die Dampfer des Victoria-Sees verbinden Bukoba, Mwanza und Musoma; die Fahrpläne werden nicht immer eingehalten. BahnZüge der Tanzania Railways Corporation (TRC) (Internet: www.trctz.com) verkehren auf der Zentrallinie von Dar es Salaam nach Kigoma und Mwanza sowie entlang der Linien Kaliua-Mpanda, Tanga-Arusha, Dar es Salaam-Mbeya und Manyoni-Singida.
TRC fährt täglich von Dar es Salaam nach Mwanza und Kigoma; Die Zugfahrten dauern Tage, Verpflegung ist im Zug erhältlich. Tazara fährt zur sambischen Grenze. Es gibt 3 Fahrklassen, für die Reservierung im Voraus empfehlenswert ist. Züge sind meist überfüllt, aber Bahnbeamte helfen bei der Suche nach einem Sitzplatz. Sein Gepäck sollte man in Sichtweite behalten. Kinder unter 3 Jahren reisen kostenlos, Kinder zwischen 3 und 11 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung. Weitere Auskünfte erteilen die Tanzania Railways Corporation, PO Box 468, Dar es Salaam. Tel: (22) 211 05 99. Fax: (22) 211 65 25. Bus/PkwEin gutes, wetterfestes Straßennetz verbindet alle größeren Städte. Nebenstraßen sind oft in schlechtem Zustand und in der Regenzeit (April - Mai) nur mit Fahrzeugen mit Allradantrieb befahrbar. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da man auf wilde Tiere, Rinder und Ziegen auf der Straße stoßen kann. Wegweiser fehlen an Kreuzungen häufig, weshalb man nach dem Weg fragen sollte. Ersatzteile sind schwer erhältlich, Benzinengpässe kommen vor.
Busse verbinden fast alle Ortschaften und sind recht preiswert, jedoch eher unzuverlässig. Minibusse (Dala Dalas) halten auch in kleineren Dörfern. Besonders während der Regenzeit werden Fahrpläne nicht immer eingehalten, und Ausfälle sind häufig. Mietwagen: Fahrzeuge ohne Chauffeur sind teuer und selten, empfehlenswert sind Fahrzeuge mit Chauffeur. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, unter Vorlage des eigenen Führerscheins stellt die Polizei eine befristete Fahrerlaubnis aus. Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr. StadtverkehrIn Dar es Salaam gibt es Busse und Minibusse; es gelten Einheitsfahrpreise. Die Busse sind oft überfüllt und unzuverlässig. In Dar es Salaam stehen Taxis vor den Hotels zur Verfügung. Sie haben festgelegte Tarife für Fahrten innerhalb der Stadt. In anderen Städten sollten die Tarife im Voraus vereinbart werden. Es sollten nur offizielle Taxis benutzt werden. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.
Reiseverkehr - InternationalFlugzeugTansanias nationale Fluggesellschaft heißt Air Tanzania (TC) (Internet: www.airtanzania.com).
Swiss International (LX) fliegt Dar es Salaam regelmäßig an. Weitere Fluggesellschaften, die Tansania anfliegen, sind British Airways (BA), Gulf Air (GF), KLM, Emirates (EK), South African Airways (SA), Ethiopian Airways (ET) und Air India (AI). FlughafengebührenKeine.
Internationale FlughäfenDar es Salaam International Airport (DAR) liegt 15 km südwestlich der Stadt. Bank/Wechselstube (24 Std. geöffnet), Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Busse und Taxis ins Stadtzentrum (Fahrzeit 25-30 Min.).
Kilimanjaro International Airport (JRO) (Internet: www.kilimanjaroairport.co.tz) und Zanzibar Airport (ZNZ). Geschäfte, Postamt, Bar und Restaurant. Busse und Taxis fahren von Kilimanjaro nach Arusha. SchiffPassagier- und Frachtlinien laufen Dar es Salaam an. Die MS Sepideh verkehrt zwischen Tansania und Mombasa (Kenia).
Auf dem Tanganjika-See werden Fährverbindungen zwischen Bujumbura (Burundi) und Kigoma, in den Kongo (Dem. Rep) und zwischen Mpulungu (Sambia) und Kigoma angeboten. Auf dem Victoria-See gibt es Verbindungen nach Kenia und Uganda. Reisende von Malawi können mit der Fähre von der Nkhata Bucht in Malawi zur Mbamba Bucht in Tansania über den Nyasa-See fahren. Südlich von Mtwara verbindet ab Kilambo eine Fähre Tansania mit Mosambik. BahnZüge der Tanzania-Zambia Railway Authority (Tazara) (Internet: www.trctz.com) fahren zweimal wöchentlich von Dar es Salaam nach Kapiri Mposhi (Sambia), an der Grenze steigt man um. Der Zug hat einen Speisewagen. Von Kigoma und Mwanza kann man per Schiff die Reise nach Burundi, Ruanda und Uganda fortsetzen. Die Zentrallinie führt von Dar es Salaam 1.254 km bis an die Ufer des Sees Tanganyika. Dies ist eine wichtige Bahnstrecke für internationalen Verkehr nach Sambia, Burundi, Ruanda, Kongo Demokratische Republik und Uganda.
Bus/PkwPkw: Gute geteerte Straßen verbinden Tansania, Sambia und Kenia. Die befestigte Great North Road führt von Lusaka (Sambia) direkt nach Dar es Salaam. Am häufigsten wird die Überlandstrecke über die kenianische Grenzstadt Namanga genutzt, die zwischen Nairobi in Kenia und Arusha in Tansania liegt. Die Straßenverbindungen zwischen Tansania (wegen fehlender Brücken über den Ruvuma), Ruanda und Mosambik sind äußerst schlecht. Reisende, die von Malawi kommen, müssen über die Songwe-Brücke, südöstlich von Mbeya, nach Tansania fahren. Reisende aus Uganda fahren über Mutukula, nordwestlich von Bukoba, nach Tansania.
Fernbus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Nairobi (Kenia) und Arusha (Tansania) und täglich fahren Busse zwischen Mombasa (Kenia) und Dar es Salaam (Tansania). Mehrmals wöchentlich fahren Busse zwischen Lilongwe (Malawi) und Dar es Salaam und zwischen Lilongwe, Mzuzu (Malawi) und Mbeya (Tansania). Es bestehen Busverbindungen zwischen Dar es Salaam und Kampala in Uganda. KommunikationAnmerkungTelefonSelbstwählferndienst. Telefonzellen sind in Postämtern und größeren Städten vorhanden. In einigen ländlichen Gebieten müssen Anrufe ins Ausland bei der Vermittlung angemeldet werden.
MobiltelefonGSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Vodacom Tanzania (Internet: www.vodacom.co.tz) Zanzibar Telecom und Celtel Tanzania (Internet: http://www.tz.celtel.com/en/index.html). Der Sende-/Empfangsbereich fur Mobilfunk beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte.
Internet/E-MailInternetanbieter sind Africa Online (Internet: www.africaonline.co.tz) und Raha (Internet: www.raha.com). In den Großstädten gibt es viele Internetcafés, auch in ländlichen Gebieten wird zunehmend Internetzugang angeboten.
TelegrammeKönnen im Postamt aufgegeben werden.
POST- UND FERNMELDEWESENLuftpost nach Europa ist ca. fünf Tage unterwegs.
Deutsche WelleDa sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
KontaktadressenBotschaft der Vereinigten Republik TansaniaEschenallee 11, D-14050 Berlin
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
Honorarkonsulat mit Visumerteilung in Bönningstedt bei Hamburg (Tel: (040) 250 79 36 und 25 45 62 63).
Telefon: (030) 303 08 00. Website: www.tanzania-gov.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr. Konsularabt.: 10.00-13.00 Uhr. Tanzania Tourist BoardIPS Building, PO Box 2485, TZ-Dar es Salaam
Telefon: (022) 211 12 44/45. Website: www.tanzaniatouristboard.com |
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Die Länderinformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. GeldWährung1 Tansanischer Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: TS, TZS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 TS; Münzen in den Nennbeträgen 200, 100, 50, 20, 10 und 5 TS.
GeldwechselUmtausch von Bargeld – vorzugsweise US-Dollar oder Euro – bei jeder Zweigstelle der National Bank of Commerce und allen autorisierten Wechselstuben. Umtauschquittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. In den touristischen Zentren wird der US-Dollar ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen.
KreditkartenDiners Club, MasterCard, Eurocard und Visa werden nur in größeren Hotels, Lodges und Reisebüros akzeptiert (oft mit Gebühren). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. An den Bankautomaten der amtlich zugelassenen Banken im ganzen Land kann Bargeld auch mit Kreditkarte abgehoben werden.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. ReiseschecksReiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Sie können bei jeder Zweigstelle der National Bank of Commerce und allen autorisierten Wechselstuben eingelöst werden. In den Nationalparks Tansanias können sie zum Bezahlen der Eintrittspreise genutzt werden.
DevisenbestimmungenDie Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.
Öffnungszeiten der BankenMo-Fr 08.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.
Wechselkurse
zollfrei einkaufenZollfrei einkaufenFolgende Artikel können zollfrei nach Tansania eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke; Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch. EinfuhrverbotDrogen und pornografische Erzeugnisse.
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Die Klimainformationen werden mit freundlicher Genehmigung von Eklima veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr. Klimatabelle
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